Lieber Ulf,

kurz vor Weihnachten habe ich auf der Startseite der Bundesrepublik.de das Interview mit Dir „Als One-man-Show kann ich etwas bewegen“ in Bezug auf ehrenamtliche Vorleser mit Begeisterung gelesen.

In diesem Zusammenhang kam mir dann in Erinnerung, dass  schon in unserer Jugend, du warst 17 oder 18 und ich so 14, 15 Jahre, die erste Leseleidenschaft begann und mich Deine Anregungen immer weiter in dieses große Feld der Literatur gezogen haben.
Dies ist im Verlauf meines bisherigen Lebens nie mehr abgeflacht und dafür bin ich Dir, lieber Freund, noch heute dankbar.

Auch im Moment, wo ich aus beruflichen Gründen, im arg gebeutelten Italien bin, ist das Lesen ein Helfer, dass mir die Decke in Zeiten unfreiwilliger Quarantäne nicht auf den Kopf fällt.

Das muss ich Dir nach nun  fast 50 Jahren einfach mal mitteilen…

Dein alter Freund
Hasso